

1. Kann ich mich auf das Älterwerden freuen?
Wenn wir uns all die Dinge vor Augen führen, die weiterhin im höheren Alter möglich sind, so entsteht ein facettenreiches Bild, in dem auch Verluste die Farbgebung deutlich bestimmen, aber nicht dominieren. JA.
2. Bin ich meines Alterns Schmied*in?
Bei vielen Älteren sind heute die materiellen, gesundheitlichen und geistigen Voraussetzungen für das „Schmieden“ des eigenen Älterwerdens gut, aber Altern ohne kaum beeinflussbare Verluste ist nicht denkbar. JEIN.
3. Kann ich meine Gesundheit spät im Leben mitgestalten?
Alle heute verfügbare Längsschnittevidenz zeigt, dass Verhalten und die Vermeidung von ungesunden Lebensstilen direkt mit Gesundheit und damit auch der Bewahrung der eigenen Selbstständigkeit zusammenhängen. JA.
4. Muss ich im Alter aktiv sein?
Aktivitäten müssen zu den eigenen Lebenszielen passen und was ist schon Passivität? Ein gutes Buch, ein gutes Gespräch, das Nachdenken über das eigene Leben, die Welt mit Aufmerksamkeit an sich vorüberziehen zu lassen – das alles können sehr anregende Aktivitäten sein. NEIN.
5. Soll ich vorausdenken an das, was das Älterwerden noch bringen könnte?
Warum sich nicht frühzeitig über die beste Behandlung von Demenz kümmern? Warum nicht auch an die Gestaltung des Lebensendes denken? Solche Vorausschau kann das Gefühl des bewussten Alterns anreichern. JA.