

Haltung
Erzieher*innen sind offen gegenüber Neuem und nehmen Kinder so an, wie sie sind. Sie sehen sich als Bildungsbegleiter*innen und fördern den Selbstbildungsprozess bei Kindern, indem sie sie immer wieder ermutigen, etwas auszuprobieren: ein Klettergerüst hochzuklettern oder über einen Baumstamm zu hüpfen.
Grenzen
Erzieher*innen setzen Grenzen, weil es besonders wichtig ist, dass Kinder lernen, die Grenzen anderer zu repektieren. So lernen sie auch, ihre eigenen Grenzen wahrzunehmen und sich dafür einzusetzen, dass diese von anderen geachtet werden. Kinder lernen, dass sie Nein sagen dürfen und dass ihr Nein respektiert wird. Zugleich machen sie die Erfahrung, dass sie das Nein von anderen auch akzeptieren müssen.
Augenhöhe
Erzieher*innen lernen, sich mit den Kindern auf Augenhöhe zu unterhalten, um sich besser in die Perspektive der Kinder hineinversetzen zu können und ihnen das Gefühl von Gleichwertigkeit zu vermitteln. Wenn sie etwas falsch gemacht haben, entschuldigen sich die Erzieher*innen beispielsweise bei dem Kind, so, wie sie es auch von den Kindern untereinander verlangen würden.
Partizipation
Erzieher*innen entwickeln eine offene Haltung, indem sie Kinder an der Planung von Angeboten teilhaben lassen, ihre Interessen berücksichtigen und Inhalte sowie Prozesse im Alltag von ihnen mitbestimmen lassen. Beispielsweise darf jedes Kind mal das Lied für den Morgenkreis aussuchen.
Empathie
Erzieher*innen nehmen Kinder einfühlsam wahr und beobachten sie genau. Sie können sich in sie hineinversetzen. Erzieher*innen verwenden Ich-Botschaften, um ihre Emotionen und Befindlichkeiten deutlich zu machen. Um Kleinkindern zu helfen, ihre Gefühle auszudrücken, spiegeln Erzieher*innen ihnen ihre Empfindungen – auch dafür ist Empathie wichtig.